Karfreit

Der Weg führt uns zu Kobarid aus Tolmin oder Bovec, auf beiden Straßen begleitet uns der Fluss Soča, dem Blick können auch die Bergen und Hügeln nicht ausweichen.

Kobarid ist eine kleinere konzentrierte Stadt, die heute viele touristische Möglichkeiten anbietet. In der Vergangenheit wurde die Stadt sowohl von dem Ersten als auch von dem Zweiten Weltkrieg gekennzeichnet. Das durchschlagendste Ereignis war in diesem Gebiet während dem Ersten Weltkrieg das „Wunder von Karfreit“, das Ende der Isonzofront.

Zusätzlich zu vielen Resten, erinnert uns auch das italienische Beinhaus, das um der Kirche St. Antonio liegt, an die Kriegsschrecken im Isonzo-Tal.

Kobarid bietet auch viele Natursehenswürdigkeiten, die Leute in diese wunderschöne Ecke der Natur anlocken. Eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten ist der Wasserfall Kozjak, der mit seiner 15 m Höhe ein wahre Perle der Natur ist und sogleich der höchste Wasserfall ist, der in der Soča landet.

Außer dem Wasserfall Kozjak und dem Fluss Isonzo ist auch der mächtige Berg Krn erwähnenswert. Mit seiner 2245m Höhe über dem Meeresspiegel bietet er eine wunderschöne Aussicht auf den Tal und die Bergen.

Kobarid hat auch andere Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel: das Museum von Kobarid aus den Zeiten des Krieges im Isonzo-Tal, die Napoleon-Brücke über dem Fluss Isonzo, die Toncov Burg - eine archäologische Fundstätte und der Beweis, dass Kobarid schon in der Steinzeit bewohnt war, die historisch-ethnografische Sammlung „Od planine do Planike“, die die Milchproduktion von dem ersten Schritt bis zum Endprodukt, in der Vergangenheit und heute darstellt.

In der Nähe von Kobarid fließt auch der Fluss Nadiža, für den gilt, dass er Heileffekte besitzt. Über dem erwähnten Fluss läuft eine andere Napoleon-Brücke.

Ein paar Kilometer von Kobarid entfernt liegt der westlichste Punkt Sloweniens – der Ort Robidišče mit einer gut erhaltenen „Schwarzen Küche“; in der Nähe befindet sich das Berginj Museum, das die Geschichte dieser Orte präsentiert; unter dem Berg Krn, im Dorf Vrsno, befindet sich dagegen das Geburtshaus des slowenischen Dichters Simon Gregorčič, der am liebsten die Schönheit der naheliegenden Bergen und des Flusses Soča preiste.

Kobarid und seine Gegend sind auch von ihrem Essen und kulinarischen Traditionen stolz. Die Restaurants laden Leute ein die traditionellen Gerichte mit einer modernen Interpretation zu schmecken. Ein der berühmtesten Gerichte bleiben aber noch immer die „Štruklji von Kobarid“, ein Dessert das jede Hausfrau vorbereiten kann.

Kobarid selbst ist eine sehr reiche Stadt, die durch eine intensive Geschichte gekennzeichnet ist aber ein reiches touristisches Angebot in der unberührten Natur vorstellt, das jeden Besucher bezaubern kann.

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